In einer Zeit, in der der Kultursektor ausschließlich nach Produktivitätsparametern bemessen wird,  existiert ein effizientes System. In sogenannten Factories, benannt nach den Gründungsmüttern* und -vätern* ihrer Genres, entstehen künstlerische Werke nach vorgefertigten Schemata, durch die Hände hunderter Mitarbeiter*innen.
Auch in der für Gruselliteratur zuständigen Poe Factory läuft alles reibungslos. Bis Ligeia, eine Mitarbeiterin* der Fabrik, einen sonderbaren Auftrag erhält und der Grusel beginnt sich selbstständig zu machen.
POE FACTORY wird für das Publikum zum betretbaren performativen Grusellaboratorium, in dem sich Edgar Allan Poe-Motive mit individuellen und gesellschaftlichen Ängsten verbinden.

 “Die meisten Menschen betrachten Angst als etwas, das es zu überwinden gilt. Es ist ein Gefühl, das oft stigmatisiert wird, denn niemand gibt gerne zu sich zu fürchten. Was aber wäre, wenn wir Angst als eine Emotion sähen,die uns tatsächlich helfen kann?” (Abigail Marsh)

Das Theaterkollektiv edgarundallan lädt ein, sich auf den Spuren von Ligeia durch die POE FACTORY zu bewegen und sich dem Wesen der Angst zu stellen.

PERFORMANCE Sira Möller, Jonas Sausmikat, Winnie Wilka

MUSIC &Claudia (Mine Wenzel)

TECHNIK Winnie Wilka

BÜHNE Kathi Laage

BILD Stefano Pollio

DEUER 80 minutes

SPRACHE deutsch

IN KOOPERATION MIT

FÖRDERER*INNEN

PREMIERE 23.01.20 | Theaterhaus Hildesheim

WEITERE AUFFÜHRUNGEN

24.-25.01.20 | Theaterhaus Hildesheim

Oktober 2020 | L.O.T. Braunschweig

© 2020 by edgarundallan

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